
Mario Schwarz wurde 1949 in Trun GR geboren. Sein Musikstudium absolvierte er an der Akademie für Schul- und Kirchenmusik Luzern. Die Studien setzte er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt bei Helmuth Rilling fort und belegte darüber hinaus Meisterkurse bei Rafael Kubelik, Gerhard Schmid - Gaden und Helmuth Rilling.
Bekannt geworden ist Mario Schwarz besonders durch viele Uraufführungen mit Werken von Schweizer Komponisten. Er ist musikalischer Leiter des Kammerchors Oberthurgau und des Collegium Cantorum St.Gallen. In der Laudinella in St.Moritz leitet er die Orchesterwoche in Kombination mit einem Dirigierkurs. Seit 1995 gibt er Konzerte im Rahmen des Internationalen Bodenseefestivals. Sein besonderes Augenmerk gilt der Entdeckung neuer und alter Raritäten, z.B. der vergessenen Oratorien «Der Heilige Gallus» und «Judith» von Carl Greith. 2009 brachte er zusammen mit dem Kammerchor Oberthurgau und dem Collegiu Musicum St.Gallen das grosse Oratorium „Jan Hus“ zur Erstaufführung. Mario Schwarz spielte verschiedene Radio- und CD-Aufnahmen ein (Radio DRS, SWR 2, ORF und Hessischer Rundfunk).
1999 gründete Mario Schwarz das Collegium Cantorum, ein Vocalensemble mit geschulten Sängerinnen und Sängern. Mit diesem Ensemble und der Südwestdeutschen Philharmonie hat er 2002 die von ihm herausgegebene Missa Solemnis von Joseph Haydn auf CD eingespielt. 2004 dirigierte er am Stadttheater Chur die Uraufführung der Oper «Tredeschin» von Gion Antoni Derungs. Der Kanton St.Gallen ermöglichte ihm 2002 den Aufenthalt in der Kulturwohnung in Rom. 2004 erhielt Mario Schwarz den Anerkennungspreis des Kantons Graubünden und 2007 denjenigen des Kantons St.Gallen.